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Gaben-Steckbriefe auf Christlicher Wertebasis

Hier findest Du Gaben-Steckbriefe auf Christlicher Wertebasis. Stärken, Talente, Begabungen, wie können wir gut damit umgehen?

Gaben Steckbriefe auf Christlicher Wertebasis

Inhalt




1. Stärken - Talente - Begabung

Sich Selbst-bewusst-sein braucht Selbstcourage

Umgang mit Herausforderungen, ist Umgang mit Lebensmut. Mut finden wir in unseren Stärken. Wir glauben unsere Schwächen verursachen Probleme. Doch das denke ich nicht. Ich bin überzeugt:

Der unbedachte Umgang mit unseren Stärken, verursacht Probleme.

Damit meine ich, dass man sich noch nicht darüber klar ist,

WER man IST und WONACH man im Herzen unbewusst STREBT.

Mit Stärken zum Erfolg

Erfolgreiche Menschen sind selbstreflektiert. Sie handeln bewusst in ihren Stärken und achten ihre Grenzen. Erfolg ist, neben Glück, v. a. eine Summe von bewussten Entscheidungen, welche Du nur treffen kannst, wenn Du Dich selber gut kennst.

Vielleicht hast Du gar selbst eine Festlegung gemacht und bist überzeugt:

Ich kann das einfach nicht. Ich bin zu blöd, zu unbegabt, zu schlecht, etc...

Was aber, wenn das nur die Kehrseite einer Eigenschaft ist? 

Du bist nicht blöd, Du hast Dein Potential nur noch nicht erkannt und weisst nicht, wie Du es gezielt einsetzen könntest! Manch ein Genie, stand sich erst selbst im Weg. Jede Berufung erfordert Charakterarbeit.

In jeder Unartigkeit steckt auch Grossartigkeit.

Jedes Talent braucht Förderung, um voll aufzublühen.

Als Menschheit weiser werden

Wie wäre es, wenn Du einen guten Umgang mit Deinen Gaben lernen würdest?​ Gott hat jedem von uns Gaben geschenkt. Ich glaube, dass Du wichtig bist und ein Segen für diese Welt. Wenn Du Dich um Deinen Charakter kümmerst und Dich von IHM schleifen lässt wie ein Diamant, wer könntest Du dann werden?

Werde wie Jesus Dich sieht.

Vielleicht schaffen wir es nicht nur unsere Unterschiedlichkeit zu sehen, sondern unsere Ergänzung. Dann würde die Menschheit nicht nur älter und technologisch fortschrittlicher werden. Sondern auch weiser, reifer und stärker.



2. Gaben - WAS wir gut können, wenn wir es fördern

(Hier noch ein Ausschnitt aus dem Blog-Artikel Gott beruft nicht die Begabten, er begabt die Berufenen.)


Da wir zum lebendigen Herz berufen sind, dürfen wir uns auf die Suche machen, was das ganz persönlich für uns bedeutet. Es gibt so viele Berufungsratgeber. Die allermeisten widmen sich diesen drei Komponenten:


  • Neigungen: Dafür schlägt unser Herz; es sagt uns WO wir uns einsetzen wollen

  • Gaben: Talente; sie sagen uns WAS wir von Natur gut können, wenn wir es fördern

  • Lebensstil: Persönlichkeit, Erlebtes; sie sagt uns WIE und WOZU wir etwas anpacken

In diesem Artikel widmen wir uns spezifisch dem Gabe-Thema.


Geschenkte Fähigkeit

Aus dem Deutschen hat das Wort «Gabe» zwei Bedeutungen:

  • Begabung, eine besondere Fähigkeit

  • oder im Sinne von Geschenk, etwas was einem ohne Gegenleistung gegeben wird

Geistliche oder Gnaden-Gaben dürfen mit beiden Bedeutungen verstanden werden. Sie sind Geschenke, die Gott, der Heilige Geist, in uns hineingelegt hat. Sie sagen uns was wir tun dürfen, um der Gemeinschaft zu dienen.

Diese sollten jedoch weder versteckt noch im Zentrum stehen.


Der Heilige Geist

Der Heilige Geist ist Gott, also eine Person seiner Dreieinigkeit, neben Gott Vater und Jesus. Er hilft uns direkt in unserem Alltag Jesus zu verherrlichen (Johannes 16, 14).

Der Heilige Geist ist sozusagen unser Trainer und Coach. Er…

  • steht uns bei (Johannes 14, 16)

  • überführt (Johannes 16, 8-9)

  • führt zu Jesus (Johannes 16, 14

  • lehrt (Johannes 16, 26)

  • versigelt (Epheser 1, 13)

  • leitet (Johannes 16, 13)

  • tritt für uns ein (Römer 8, 26)

  • spendet Kraft (Apostelgeschichte 1, 8)

Gaben sind keine Belohnung

Wichtig ist auch zu wissen was Geistliche Gaben nicht sind. Sie sind keine Belohnung für besonders gute Menschen, es gibt keine besseren und schlechteren Gaben, sie dienen keinem Selbstzweck, sondern dem Wohl aller. Wir sollten sie nicht mit der Frucht des Geistes oder dem Amt verwechseln.​

Gaben verwalten

Im Wesentlichen geht es darum seine Stärken, also Gnaden-Gaben, anzunehmen und zu verwalten.

Stärken gehen uns ganz einfach von der Hand, so erkennen wir sie jedoch oft nicht als Gabe, weil sie uns so banal und selbstverständlich erscheinen.


Was kann ich wirklich gut? Was fällt mir leicht? Wo bekomme ich sogar Komplimente?

  • Frage dich bei jeder Stärke, die dir einfällt:

  • Was beabsichtige ich damit? Und weiter, zu was motiviert mich dann das?

  • Wie sehe ich mich dann?

  • Was erreiche ich also mit dieser Stärke?

  • Wie könnte ich also anderen damit dienen?

  • Was macht mich also glücklich? Worin könnte das Gott ehren?

​​

Um sich seinen Gaben noch weiter bewusst zu werden gibt es ein paar Möglichkeiten:


  • Experimentieren: Gaben entfalten ihre Wirkung erst wenn sie eingesetzt werden, darum probiere aus! Versuche Neues und hol dir ehrliches Feedback.

  • Gebet: Es ist immer ratsam bei Anliegen zuerst das Gespräch mit Gott zu suchen. Dabei dürfen wir uns getrost darauf verlassen, dass uns Gott nach Lukas 11, 4 den Heiligen Geist geben wird, wenn wir ihn darum bitten.

  • Beratungsgespräche: In einem Seelsorgerischen Gespräch hast du nochmals die Gelegenheit mit jemandem zusammen gezielt deine Neigungen, Gaben und Lebensstil anzuschauen.

  • Fragenbogen: Um herauszufinden was einem liegt gibt es natürlich diverse Fragebögen zu Gaben und Charakter



Gabe Steckbriefe - don't waste your talent

3. Umgang mit Gaben

Unsere Neigungen, Gaben und Lebensstil sind kein reines Ergebnis unserer Vorlieben, sondern u. a. auch von Gott gewollt. Jeder von uns hat mindestens eine Gabe geschenkt bekommen. Gott hat einen Plan von einer Gemeinde und so hat er jedem eine einzigartige Rolle gegeben, die nur er erfüllen kann. Wie Puzzlestücke passen und ergänzen wir einander zu einem Gesamtbild, der Gemeinde, Braut Gottes oder auch Leib Christi genannt.


Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Einzigartigkeit und die der anderen verstehen und diese Unterschiedlichkeit als Bereicherung schätzen können. Dies erfordert reife. Reife ist ein Lebensprozess. Normalerweise erkennen wir in Unterschiedlichkeit Konkurrenz, Schwäche oder Überlegenheit. Doch das Zusammenspiel von Abhängigkeit, Unabhängigkeit und Vernetzung darf im Herzen verstanden werden.


  • Abhängigkeit: Ich kann nichts: Wenn ich meine Einzigartigkeit noch nicht erkannt habe, bin ich noch abhängig wie ein Kind.

  • Unabhängigkeit: Ich kann es alleine: Wenn ich glaube alles alleine und besser machen zu können als andere, bin ich noch in der Ablösephase wie ein Teenager.

  • Vernetzung: ich habe Stärken, brauche aber Ergänzung: Eine reife Person, weiss um ihre Einzigartigkeit und ihrem Bewusstsein nach Unterstützung anderer. Reife ist nicht Unabhängigkeit, sondern Zusammenarbeit und Ergänzung.


Um dieser Vernetzung noch näher zu kommen, dürfen wir wissen was Einheit bedeutet. Man könnte meinen, dass es ja einfacher wäre, wenn alle gleich sind. Doch Unterschiedlichkeit bedeutet nicht Trennung und Einheit nicht Gleichmacherei. Wenn wir uns gegenseitig in Liebe annehmen, erleben wir Bereicherung. Eine Einheit bilden wir, wenn wir trotz Unterschiedlichkeit ein gemeinsames Ziel anstreben. Dieses Ziel ist es Gott zu ehren, zu verherrlichen und den Nächsten zu lieben.


Wichtig ist auch, dass wir uns über die Grenze jeder Gabe bewusst sind. Drei potenzielle Gefahren die mit Talent und Gabe daher kommen sind Projektion, Überheblichkeit und Ablehnung.


Projektion: Wieso bist du nicht so wie ich?

Wir sind uns unsere Stärken manchmal gar nicht so bewusst, sie sind für uns schon fast normal. Was uns dann für selbstverständlich und wichtig erscheint, verlangen wir unbewusst auch von anderen. Wir projizieren unsere Gaben auf andere, sprich wir denken, der andere müsse gleich denken wie wir. Die Gefahr bei Erwartung ist immer enttäuscht zu werden. Enttäuschung kommt von Täuschung, wir haben den anderen falsch eingeschätzt. Besondere Begabung geht oft mit grosser Menschen-Enttäuschung einher.

 

Überheblichkeit: Meine Gabe ist die bessere!

Sobald wir oder unsere Gabe und nicht Gott im Zentrum steht, ist Überheblichkeit mit im Spiel. Menschen, die Gott herausragend begabt hat, welche dadurch auch in der Welt grossen Anklang finden, sind besonders gefährdet. Gott gebührt die Ehre.

 

Ablehnung: Ich habe keine besonderen Gaben!

Das Gleichnis nach Matthäus 25 mit den anvertrauten Talenten, wünscht sich Gott für uns ein verantwortungsvoller Umgang mit den Gaben, die er uns geschenkt hat. Wenn wir Gott gegebenes Talent aus Faulheit, falscher Bescheidenheit, Geiz, Stolz, befürchteten Konsequenzen oder Unwissenheit ablehnen, ver-geben wir unser Potenzial. Es ist eine Ausrede, wenn man sich nicht auf die Suche nach seinen Gaben machen will. Davon werden, wir selbst, andere und auch Gott nicht glücklich. Da Zielverfehlung die Bedeutung von Sünde ist, müssen wir hier von Sünde sprechen. Es geht nicht um schlechtes Gewissen oder Druck machen, wenn wir nicht unserer Begabung folgen. Aber wir müssen uns klar sein, dass Gott uns Aufgaben gegeben hat, weil er uns für fähig hält. Sie geben uns Sinn. Vertrauen und Gehorsam gehört in seine Liebesprache. Und wie ein liebender Vater, wird er das nie missbrauchen.

 


4. Gaben - Steckbriefe

Folgend werden die verschiedenen Gaben/Talente ausgeführt. Aus dem Deutschen hat das Wort «Gabe» zwei Bedeutungen: Begabung, eine besondere Fähigkeit, oder im Sinne von Geschenk, etwas was einem ohne Gegenleistung gegeben wird. Gaben oder Talente ist besondere Stärken, die uns so einfach von der Hand gehen, dass man denken könnte, sie wurden uns geschenkt.

 

Begabungen sind also ganz besondere Ressourcen von uns. Erkennst Du auch welche bei Dir? 

Kennst Du Personen mit dieser Gabe? Welche Eigenschaften machen dieses Talent sichtbar?

Hast Du das auch? Wenn ja, zu was motiviert es Dich? Was kannst Du anderen also dadurch schenken?

Gaben-Steckbriefe A-W: Kostenlos zum Download verfügbar (PDF)


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Auslegung von Sprachengebet
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Barmherzigkeit
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Weisheit
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Wundertaten.docx
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Quellen:

Berufung Literatur: D.I.E.N.S.T, Entdecke dein Potenzial, Teilnehmerbuch, Bill Hybels, Bruce Bugbee, Don Cousins, Deutsche Überarbeitung von Thomas Siegrist, Gerth Medien, Asslar, 12. Auflage, 2003, Schmidt printmedien GmbH, Ginsheim-Gustavsburg;







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